Hier die wichtigsten Fachbegriffe "rund um das Internet"

Glossar


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- A -

Applet
Als Applet werden die in der Internet-Programmiersprache Java geschriebenen Programme bezeichnet.
 
Archie
Ein Archiv- und Suchsystem, das speziell für die Verwaltung auf FTP-Servern erhältlichen Dateien entwickelt wurde.
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- B -

 
Bits per Second
Die Einheit Bits per Second, kurz bps, ist ein Maß für die Übertragungsgeschwindigkeit auf einer Datenleitung. Während moderne Modems mit bis zu 55.600 bps Daten übertragen, schafft ISDN 64.000 bps.
 
Browser
Im Internet-Jargon ist damit meist eine Software gemeint, die HTML-Seiten einlesen und darstellen kann. Die am weitesten verbreiteten Browser sind Netscape und Internet- Explorer von msn.
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- C -

 
Cache
Vereinfacht dargestellt ein Zwischenspeicher, der meist dazu dient, für oft benötigte Daten nicht erst die gesamten Leitungen zu benutzen, sondern diese Daten direkt aus diesem Zwischenspeicher zu holen und somit Zeit und Geld zu sparen.
 
CERN
Das Europäische Zentrum für Hochenergiephysik in Genf (Schweiz). Hier wurde das HTTP-Protokoll und die HTML entwickelt. Zuerst nur als internes System zum Informationsaustausch gedacht, hat sich HTTP heute weltweit durchgesetzt.
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- D -

 
Dial-Up
Bezeichnung für eine Internetverbindung, die nicht ständig besteht sondern bei Bedarf aufgebaut wird. Beispiel wäre das Einwählen zu Pro-VISION Multimedia mittels eines PPP-Accounts.
 
DNS
Der Domain Name Service (DNS) ist quasi das Telefonbuch des Internets. Er dient dazu, die Klarnamen der Internetcomputer (z.B. www.msb-pro.de) in eine numerische Adresse wie 216.71.4.143 umzuwandeln, die zur internen Kommunikation im Internet benötigt wird.
 
DOMAIN
Englisch für "Gebiet". Bei der Internetadresse www.msb-pro.de ist .de die Domain.
 
Download
In der DFÜ-Szene weit verbreitete Abkürzung für die Übertragung von Programmen, Texten oder sonstigen Daten von einem entfernten Computer auf das eigene System. Im Internet wird zum downloaden von Dateien häufig FTP eingesetzt.
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- F -

 
FAQ
Die Abkürzung für Frequently Asked Questions. Viele Programmautoren geben ihren Programmen eine solche Liste der häufig gestellten Fragen und Antworten mit. Im Internet findet man häufig solche Listen zu verschiedensten Themen.
 
FTP
File Transfer Protocol. Eine Möglichkeit, Dateien von fremden Rechnern zu laden oder dort abzulegen. Es gibt FTP-Server, die zumindest für das Herunterladen von Dateien ) jedem zugänglich sind.
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- G -

 
Gopher
Gopher ist ein menügesteuerter Dienst zur Erkundung von Internetresourcen. Ähnlich wie die Verzeichnisse auf einer Festplatte sind die Einträge auf einem Gopher-Server hierarchisch strukturiert. Gopher ist allerdings fast vollständig vom WWW verdrängt worden, das schon heute weitaus größere Funktionalität bietet.
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- H -

 
Home-Page
Die Heimatseite einer Person oder Firma, die im WWW mit einer URL-Adressierung vertreten ist.
 
Host
Ein Computer, der im Netz zur Verfügung steht und Daten und/oder Dienste zur Verfügung stellt.
 
HTML
Die Hypertext Markup Language ist eine Art "Seitenbeschreibungssprache" zur Präsentation von Informationen in Form von Seiten im WWW. HTML ist ein offener Standard und wird ständig weiterentwickelt.
 
HTTP
Das HyperText Transport Protocol ist ein Standard zur Übermittlung von HTML-Seiten im Internet. HTTP-Server, also Internetrechner, die HTTP beherrschen, werden oft auch kurz WWW-Server genannt. HTTP wurde am CERN entwickelt.
 
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- I -

ISDN
 
Die Abkürzung für „Integrated Services Digital Network" (zu deutsch „Dienst-integriertes digitales Netzwerk") bezeichnet das neue digitale Telefonnetz. Es ermöglicht weitaus höhere Übertragungsraten als die bisherigen analogen Leitungen. Durch die direkte digitale Datenübertragung entfällt das Umwandeln der Daten in akustische Signale (was sonst die Aufgabe eines Modem ist).
 
ISDN-Karte
Über diese Steckkarte zum Einbau in Ihren PC schließen Sie Ihren Computer an die ISDN-Leitung an und können Daten darüber übertragen. Es wird zwischen „aktiven" und „passiven" Karten unterschieden – je nachdem, ob diese über einen eigenen Prozessor verfügen („aktiv") oder sich für die Behandlung der Übertragungsvorgänge etwas Rechenleistung vom eigentlichen Computer ausborgen („passiv").
 
Internet-Adresse
Die Adresse, mit der alle Rechner im Internet eindeutig identifizierbar und somit von der ganzen Welt aus zu erreichen sind. Diese Adresse besteht aus 4 Zahlenblöcken, die durch einen Punkt getrennt sind (216.71.4.143 ) Diese numerische Adresse wird durch die besser lesbare DNS (www.msb-pro.de oder www.pro-vision-multimedia.de) ersetzt.
 
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- J -

Java
Java ist eine plattformunabhängige Programmiersprache, die von der Firma Sun Microsystems entwickelt wurde. Java-Programme – die sogenannten Applets – zeichnen sich dadurch aus, daß sie relativ schnell über das Netz geladen werden können und dann direkt auf dem Rechner des Anwenders laufen.
 
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- L -

Login
Die Prozedur des „Sich-Anmeldens" in ein System. Dazu ist der Benutzername und das Paßwort nötig. Das spätere Abmelden heißt Logout.
 
Logout
Das Gegenstück zum Login, nämlich das „Sich wieder Abmelden" aus einem System.
 
Link
Ein Verweis innerhalb einer HTML-Seite. Dies ist zum Beispiel ein Link auf den Anfang dieses Dokuments.
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- M -

Mail

Englisch für Post, eine elektronische Nachricht im Internet, auch EMail (für „electronic Mail") genannt. Öffentliche Nachrichten werden demgegenüber als Artikel bezeichnet. Die Antwort auf eine EMail nennt man Reply.
 
Multimedia
Ein in der letzten Zeit von der Presse und auch von Politikern liebgewonnenes Modewort. Die ursprüngliche Bedeutung heißt schlicht und einfach "Verbindung von mehreren Medien". Eine HTML-Seite kann also ein multimediales Dokument sein, wenn dort z. B. Text, Bilder und Töne untergebracht sind.
 
MBit/s
Eine Einheit für die Übertragungsgeschwindigkeit, Abkürzung für Megabit pro Sekunde (engl. megabit per second).
 
Modem
Kunstwort aus „Modulator-Demodulator". Ein Modem wird zwischen Computer und Telefonleitung geschaltet und wandelt dann die elektrischen Impulse des Computers in akustische Signale um, die über die Telefonleitung übertragen werden. Eintreffende akustische Signale werden wieder in elektrische Impulse zurückgewandelt.
 
 
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- N -

Newsgroup
Eine Diskussionsgruppe, Hier diskutieren Teilnehmer aus aller Welt über ein Thema (nach dem diese Gruppe benannt wurde). Mittlerweile existieren weit über 25000 verschiedene Gruppen.
nameserver
Ein Rechner, der die in Zahlen angegebenen Adressen (IP-Adressen) der ans Internet angeschlossenen Systeme in leichter zu merkende Klartextnamen umsetzt (und umgekehrt). Sie versuchen, nach Möglichkeit direkt einen Weg für den Transport der Nachricht zu dieser Adresse zu finden. Jede „Region" des Internet (Domain genannt) hat einen eigenen nameserver, den sogenannten Domain Name. Die Zahlenschreibweise nennt sich übrigens TCP/IP-Adresse.
 
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- P -

 
Provider
Englisch für Anbieter. Der Mensch bzw. die Firma oder Einrichtung, der/die Ihnen Netzdienstleistungen erbringt, beispielsweise Ihnen den Internet-Zugang ermöglicht.
POP3
POP3 steht für Post Office Protocol Version 3, ein Protokoll zum Austausch von Internetmails.
 
PPP
Das Point to Point Protocol wird meist zur Übertragung von TCP/IP-Paketen auf einer seriellen Verbindung (Modem, ISDN) genutzt. Dieses technisch sehr ausgereifte Verfahren verdrängt zur Zeit den de-fakto Standard SLIP und kann im Gegensatz zu diesem auch andere Netzwerkprotokolle wie zum Beispiel Novells IPX transportieren.
 
PoP
Kürzel für Point of Presence. Ein lokaler Einwählpunkt Ihres Providers.
 
Protokoll
Ein Protokoll ist eine Definition die bestimmte Regeln festlegt nach denen sich Computer bei der Kommunikation miteinander zu verhalten haben. Ein bekanntes Modem-Protokoll aus der Mailboxszene ist zum Beispiel Z-Modem, daß zur direkten Datenübermittlung zwischen zwei Systemen dient und eine Fehlerkorrektur beinhaltet.
 
Proxy
Ein Proxy ist ein Server über den bestimmte Internetdienste wie WWW und FTP indirekt genutzt werden können. Dieser Server verfügt zusätzlich über einen eigenen Cache .
 
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- R -

 
RFC
RFC bedeutet Request for Comments. Hier werden die verschiedenen Standards (z.B. POP3 Protokoll) in der "Internetgemeinde" diskutiert, und verabschiedet.
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- S -

Server
Ein Rechner in einem Netzwerk der Daten für seine Nutzer (die User) bereithält.
 
 
SLIP
Das Serial Line Internet Protocol wird in einem RFC definiert und beschreibt einen Weg, TCP/IP-Pakete über eine serielle Leitung (Modem, ISDN) zu versenden. Dieses Protokoll wird heute zunehmend durch das technisch ausgereiftere PPP abgelöst.
 
SMTP
Das Simple Mail Transfer Protocol beschreibt den Versand und Empfang von Mails über das Internet. Da man für den Empfang von Mails mit SMTP eine Standleitung zum Internet benötigt, ist für den Privatnutzer das POP3-Protokoll entwickelt worden, mit dem die eingehende Post auf einem speziellen Server gelagert wird bis der Benutzer sie abholt.
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- T -

 
TCP/IP
TCP/IP, kurz für Transmission Control Protocol/Internet Protocol, wurde ursprünglich für Unix-Netze entwickelt und hat sich zum allgemeinen Netzwerkprotokoll des Internets entwickelt. Das Protokoll arbeitet paketorientiert, dadurch ist es unter anderem möglich, auf einer einzigen Modem/ISDN-Leitung mehrere Internet-Anwendungen gleichzeitig zu betreiben.
 
Telnet
Mit Telnet können Sie sich auf beliebige Rechner (mit Benutzername und Paßwort) des Internets einloggen und dort arbeiten, als säße man an einem lokalen Arbeitsplatz.
 
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- U -

 
URL
Ein Uniform Resource Locator ist die eindeutige Adresse eines Dokuments in WWW. Die URL http://www.msb-pro.de/index.html setzt sich aus dem verwendeten Übertragungsprotokoll (in diesem Fall HTTP), dem Rechnernamen (www.msb-pro.de) und dem Dateinamen (/index.html) zusammen. URLs können in HTML-Seiten als Verweise dienen, so daß der Benutzer per Mausklick den Server und das Dokument wechseln kann.
 
Usenet
Eine Gruppe von Systemen im Internet die untereinander sogenannte News austauschen. Der Transfer von Usenet News geschieht im Internet im Allgemeinen über NNTP.
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- W -

 
WAIS
Das Wide Area Information Server Protokoll ist ein leistungsfähiges Datenbanksystem zum Auffinden von beliebigen Internet-Resourcen. Viele WWW-Browser, darunter Microsoft Internet Explorer, NCSA-Mosaic und Netscape können auch mit WAIS-Diensten umgehen.
 
World Wide Web
Manchmal wird das Web auch als die grafische Benutzeroberfläche des Internets bezeichnet, was allerdings nicht ganz korrekt ist. Das WWW ist die Gesamtheit der Rechner im Internet, die über das Protokoll HTTP vernetzt sind und damit HTML-Seiten austauschen können.
Dank der enormen Popularität der optisch ansprechenden WWW-Seiten im Vergleich zu anderen, äußerlich eher spröde wirkenden Diensten des Internets ist das WWW inzwischen der bekannteste Teil des Internets und hat andere Dienste wie Gopher und WAIS weitgehend verdrängt.
 
WWW
Siehe World Wide Web (Weltweites Netz)

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